Skrill oder Paypal?

Der Markt der eWallets ist heiß umkämpft und ist ohne Zweifel stark am wachsen. Der Grund ist vor allem der, dass immer mehr Leute die Vorteile von eWallets erkennen und von Kreditkarten oder Banküberweisungen zu den virtuellen Brieftaschen wechseln. Führend in diesem Bereich sind unter anderem Skrill und Paypal. Paypal ist denke ich jedem ein Begriff während von Skrill noch nicht jeder gehört hat. Das ist auch kein Wunder, denn Skrill ist zum einen etwas kleiner als Paypal, zum anderen war Skrill bis vor kurzem noch als Moneybookers bekannt. Schauen wir uns an welche der beiden eWallets die bessere ist.

Verbreitung

Hier kommt es vor allem auf die verschiedenen Bereiche an, denn hier gibt es extrem große Unterschiede. Während Paypal vor allem im eCommerce weit verbreitet ist und es mittlerweile kaum einen online Shop gibt wo man nicht mit Paypal zahlen kann, ist Skrill in diesem Bereich nicht gerade führend, versucht aber aufzuholen. Wer sehr viel in verschiedenen Läden shoppt, wird ohne jeden Zweifel mit Paypal besser beraten sein, dafür ist der Vorsprung einfach zu groß und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Skrill demnächst aufholen wird.

Schaut man sich jedoch andere Bereiche wie zum Beispiel online Glücksspiel an, so ist Paypal weit, weit, abgeschlagen und es handelt sich um das Kerngeschäft von Skrill. Wer das ein oder andere mal in online Casinos einzahlt oder eine Runde online Poker spielen möchte, der ist mit Skrill wesentlich besser beraten.

Anzahl der Nutzer

Häufig möchte man keine Einzahlung machen oder in einem Shop bezahlen, sondern einfach nur Geld zu einem Freund überweisen. Leider benötigen beide Konten bei den gleichen eWallets, andernfalls ist es gar nicht möglich eine solche Überweisung zu machen. Hier ist es so, dass Paypal noch führend ist. Möchte man also an eine x-beliebige Person Geld online überweisen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass diese Person ein Paypal statt ein Skrill Konto hat. Wer also häufiger mal Geld zu Freunden überweist, sollte also entweder vorher fragen ob diese auch ein Skrill Konto haben. Wenn nicht, bleibt eigentlich nur Paypal, da man damit auf alle Fälle die größte Wahrscheinlichkeit hat einen Freund mit dem richtigen Konto zu erwischen.

Gebühren

Hier gibt es einen ganz klaren Gewinner: Skrill. Die Gebühren bei Paypal sind sehr hoch und werden von vielen schon als Frechheit bezeichnet. Frechheit würde ich dazu nicht sagen, eher das Ausnutzen einer vorteilhaften Marktposition. Die Gebühren bei einer Überweisung sind bei Skrill sehr moderat und fallen kaum ins Gewicht. Bei Paypal ist man dagegen gerne schon paar Euro los auch wenn man nur 100 Euro überweist. Bei Skrill sind es nur einige Cent.

Sonstiges: Sicherheit, Oberfläche, Kreditkarte

Die Verbreitung und die Gebühren sind sehr wichtig für die Verwendung einer eWallet. Aber es gibt auch noch einige andere Aspekte wie die Sicherheit, die sehr wichtig sind. Mittlerweile bieten beide eWallets einen sogenannten Security Token an. Dieser erstellt bei jedem Login einen eigenen Code und verhindert damit, dass sich jemand anders unbefugten Zugriff zum Konto verschafft. Bei Skrill ist der Security Token für VIPs kostenlos, für normale Mitglieder kostet er einmalig $15. Bei Paypal kostet er stolze $25 und zwar unabhängig davon wie häufig man Paypal nutzt.

Die Benutzeroberfläche ist bei beiden vergleichbar. Sie erfüllen ihren Zweck und jeder sollte sich schnell zurecht finden. Hier kann man eigentlich keine großen Unterschiede ausmachen.

Wo sich die beiden eWallets außerdem noch unterscheiden ist die Kreditkarte. Bei Skrill kann man für sein Konto nämlich eine eigene Mastercard erhalten. Damit kann man überall wo Mastercard unterstützt wird Geld abheben oder eine Zahlung tätigen. Das Geld wird gleich von seinem Skrill Konto abgebucht. Das Ganze funktioniert sehr einfach und reibungslos.

Fazit

Leider gibt es bei den eWallets einen sogenannten Netzwerkeffekt, der dafür sorgt, dass die Verwendung einer eWallet umso attraktiver wird, je mehr darauf zurück greifen. Deswegen konnte Paypal auch so eine starke Marktposition ausbauen. Diese hat nichts damit zu tun, dass Paypal besser wäre. Im Gegenteil: Abgesehen von der Verbreitung ist Paypal praktisch in jeder Hinsicht schlechter! Aber eben weil Paypal schon so stark verbreitet ist, können sie sich auf dieser Position ausruhen und müssen nicht unbedingt den besten Service bieten. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis Skrill oder andere eWallets so viel besser sind als Paypal, dass Paypal eingeholt werden kann. Für Casinospieler ist die Empfehlung glas klar: Skrill ist besser als Paypal. Wenn du keine Einzahlung bei online Casinos machst solltest du eher zu Paypal tendieren. Nicht weil Paypal „besser“ ist, sondern einfach weil es präsenter ist und mehr Möglichkeiten bietet Zahlungen zu tätigen.

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